Im Interview mit Wolfgang Schmitt: Viola Frankenberg, Mädchentrainerin bei der Spielvereinigung Durlach-Aue

Lesen gefährdet bekanntlich die Dummheit, lohnt also meistens, auch wenn es manchmal anstrengend ist. In jedem Fall lesenswert ist das folgende, sehr ausführliche Interview mit Viola Frankenberg, Trainerin in unserer Mädchenabteilung. Damit beschließen wir die Interviewreihe einer starken Vorrunde 2017/18 und warten gespannt darauf, was uns Herren-Chefcoach Patric Gondorf Anfang 2018 zu sagen hat....

1. Hallo Viola, auf der Facebookseite der Spielvereinigung sah man vor kurzem ein Foto mit kleinen Mädels in voller Montur auf einem schlammigen Platz 2. Trainiert ihr im Winter nicht in der Halle?

Doch, doch, keine Sorge! Alle Mädchenteams haben in der Winterzeit -trotz Hallenknappheit- einen Hallentermin pro Woche. Das ist aber nur halb so viel Training wie zur wärmeren Jahreszeit. Deswegen gehen die E-Juniorinnen mittwochs gerne raus ins Oberwaldstadion, wenn es das Wetter erlaubt. Die frische Luft tut allen gut – auch uns Trainern! Diese Flutlichttrainings sind bei den Mädels erstaunlich beliebt – geeignete Kleidung vorausgesetzt. Zusätzlich mischen wir im Winter die Teams mehr im Alter, d. h. wir lassen besonders im Winter fußballhungrige Mädchen zusätzlich bei jüngeren oder älteren Trainingsgruppen mitspielen. Das klappt gut, zumal wir sowieso viele Geschwisterkinder in den Mädchenteams haben. So kommen wir auf mehr Trainingspensum. Als du uns draußen sahst, waren bestimmt auch einige jüngere Spielerinnen mit auf dem Platz.

 

2. Vor der Saison gab es im Aumer Mädchenfußball einen ziemlichen Aderlass Richtung Polizeisportverein. Was ist da passiert?

Es ist schwer, das in nur wenigen Worten zu erklären. Letztlich sind zwei Trainer mit eineinhalb Mannschaften abgewandert und haben einen Verein gefunden, der dieses Verhalten unterstützte und sie aufgenommen hat. Wie kam es dazu? Der Mädchenfußball hatte damals ein "Inseldasein" in Aue geführt. D. h. wir Mädchentrainer waren es gewohnt, die Dinge für uns selbst zu regeln und wenig wahrgenommen zu werden. Wir mochten unsere Insel durchaus. Durch die Auslagerung des Trainingsbetriebs der großen Mädchen zum Polizeisportverein –eine aus damaliger Sicht gute und praktische Idee- ging dann leider so viel Haftung zum Verein verloren, dass Marcus Reiter und Jörg Becker es für eine gute Idee hielten, sich dann gleich komplett abzuspalten. Die beiden Trainer wollten ihren Traum vom reinen Mädchenfußballverein verwirklichen und waren sich sicher, dass dies der bessere Weg für die Mädchen ist.

Alexander Schmidt und ich, also die gebliebenen Mädchentrainer, glauben dagegen, dass wir den Mädchen in einem etablierten, gut geführten, gemischten Fußballverein für Mädchen und Jungen mehr bieten können. So blieben wir in Aue und haben es nicht bereut.

Diese Trennung war nicht nur für uns, sondern vor allem auch für die Mädchen nicht leicht. Gewonnen hat letztlich niemand dabei, aber sehr wohl dazugelernt.

Da damals niemand mit böser Absicht gehandelt hat, sondern alle glaubten, das Richtige zu tun, sehe ich das Ganze heute gelassener. Die Lücken wachsen wieder zu und jede Rückkehrerin wird mit offenen Armen empfangen. Wenn ich die beiden Trainer zufällig sehe, werde ich ihnen freundlich begegnen.

 

3. Wie ist der aktuelle Stand bei den Mädchenmannschaften in Durlach-Aue: Wie viele Mädels spielen in welchen Teams Fußball?

Hm, ich schätze wir sind zwischen 45 und 55 Mädchen.

Ich trainiere derzeit die jüngsten Mädchen im Verein. In dieser kleinen Bambini-Mannschaft kicken acht Mädchen und eine Hand voll Jungs – alle zwischen vier und sechs Jahre alt. Hier lacht niemand über kickende Mädchen und es gibt keine herabwertenden Sprüche. Darauf achte ich sehr.

Dann gibt es einige F-Mädchen, die in der F3/F4 von Alex Diso mitspielen. In dieser Altersklasse gibt es im Moment kein reines Mädchenangebot. Insbesondere die leistungsstarken F-Mädchen kommen damit gut zurecht.

Ab den E-Juniorinnen nimmt die Jahrgangsstärke dann stark zu. Dort sind es über 10 Mädchen pro Jahrgang. Da Alex Schmidt mit 22 E-Mädchen, die in zwei Mannschaften gemeldet sind, viel zu tun hat, unterstützen Marketa Martinek und ich Alex als Co-Trainerinnen.

Dann gibt es unsere größten Mädchen, bald schon Frauen, die D- und C-Juniorinnen. Sie werden von unseren dienstjüngsten Mädchentrainerkollegen trainiert: „Isco“ (Francisco Pastor-Castro) und Andreas Lamsbach. Durch den Weggang von Marcus und Jörg hatte der Verein diese beiden in Rekordzeit gefunden und sie für eine schwierige Aufgabe gewinnen können. Es hat mich damals sehr beeindruckt, dass der Verein hier so schnell mit einer dauerhaften und hochwertigen Besetzung der Trainerposten aufwarten konnte. Die beiden ergänzen sich hervorragend und ihre Fachkompetenz und ihre Coaching-Fähigkeiten setzen wahrlich Maßstäbe. Die verlorenen bzw. stark ausgedünnten Mädchenjahrgänge wieder neu zu Mannschaften zu formen, indem sie neue Spielerinnen integrieren und innerhalb kürzester Zeit fördern, ist eine sehr große und mühevolle Aufgabe. Es sind ja sogar auch Anfängerinnen dabei. Ich möchte fast behaupten, dass diese beiden Trainer derzeit die vereinsweit größte Herausforderung stemmen. Wenn es eine Ehrung als Trainerduo des Jahres gäbe – ich würde die beiden nominieren! Die Spielergebnisse danken ihnen ihren Einsatz vielleicht noch nicht, zumal ihre Mädels eigentlich immer gegen ältere Gegnerinnen spielen, aber das wird noch kommen!

 

4. Die Fußballabteilung der Männer und der männlichen Jugend ist in Aue sehr groß. Wie ist da euer Standing als eher kleinere Gruppe im Verein? 

Das hat sich alles sehr gut entwickelt. Die Jungendleitung unter Sascha Kühfuss, der Vorstand und wir Mädchentrainer achten heute darauf, dass der Mädchenfußball in Aue in der Mitte des Vereins stattfindet und nicht am Rand. Ganz bewusst haben wir deswegen keinen „Abteilungsleiter Mädchen“. Das funktioniert hervorragend. Wir sind bei Sascha Kühfuss in guten Händen und spüren keine Distanz zum übrigen Betrieb. Trotzdem ist es keine Gleichmacherei. Jungs zu trainieren ist eben doch anders, als Mädchen zu trainieren. Hier sucht sich jeder die Aufgabe, die ihm oder ihr liegt. So kann auch Trainern eine bereichernde neue Erfahrung geboten werden, wenn er oder sie eine Zeit lang mal Mädchen trainieren möchten.

Ich erlebe viel Freundschaft und Augenhöhe zwischen den Aue-Trainern. Du hast gesehen, wie wir auf der Trainer-Weihnachtsfeier zusammen gesessen haben, oder? Da merke ich keine Unterschiede zwischen Mädchen- oder Jungsfußball. Alles lila. Alles eins. Und jede Menge Spaß.

 

5. Hindert das in Deutschland weit verbreitete Modell gemischter Fußballteams in den jungen Jahrgängen viele Mädchen daran, Fußball zu spielen? Anders gefragt: Ist es für die Entwicklung der Mädchen nicht besser, wenn sie von Beginn an nur unter Mädchen trainieren und sich nicht mit körperlich überlegenen Jungs messen müssen, wo viele schnell die Lust verlieren?

Das von dir beschriebene Modell, welches Mädchen ausschließlich bei Jungs mittrainieren lässt, ist sehr verbreitet, weil es für die Vereine am wenigsten Kosten und Mühen bedeutet und weil es eben oft so wenige Mädchen sind – und es in diesem Modell wohl auch bleiben werden. Es ist meiner Meinung nach genauso, als würde man Schülern stets den Lernstoff von ein bis zwei Klassen darüber präsentieren. Das kann in Einzelfällen klappen und genau richtig sein. Aber es würde dann zu einer inakzeptablen Schulabbrecherquote führen und das Konzept würde einem sehr schnell um die Ohren fliegen. Wenn das funktionieren würde, würde man auch in der Leichtathletik Mädchen gegen Jungs antreten lassen, oder Tennisspieler, Turner, etc. aller Geschlechter im selben Wettbewerb starten lassen. Wie viel Freude hätten die Mädchen an ihrem Sport? Ich behaupte: die meisten wenig. Daher wird im Sport aus gutem Grund zwischen Mädchen und Jungs unterschieden.

Meiner Meinung nach ist also die beste Lösung die, bei der sich das jeweilige Mädchen am besten aufgehoben fühlt und dabei optimal gefördert wird. Über sich hinauswachsen kann sie nur, wenn sie in einem wertschätzenden Umfeld kickt, Spaß hat und auf ihre Einsatzzeiten in Spielen kommt. Die besten Mädchen können das auch in Jungenteams vorfinden. Um später in den höheren Jahrgängen auf eine solide Mannschaftsstärke zu kommen, genügen diese leistungsstarken Mädchen, die sich bei den Jungs durchbeißen, aber nicht. Hier brauchen wir auch die anderen Mädchen. Diese können wir nach meiner Erfahrung nur im Fußballsport halten, wenn wir einen durchgängigen Mädchentrainingsbetrieb anbieten. Das bietet derzeit kein anderer Verein in Karlsruhe an. Hier wären wir ganz vorne in der Mädchenförderung und das stünde dem wohl mit größten Jugendverein der Stadt sehr gut zu Gesicht, finde ich.

Ich glaube daran, dass „Wir.Sind.Ein.Team“ für Mädchen und Jungs das langfristig erfolgreichere Konzept ist – für den Verein und für jede einzelne Fußballerin, die bei uns reine Mädchenmannschaften genauso vorfindet, wie die Möglichkeit, dauerhaft oder punktuell mit Jungs zu kicken.

 

6. Die Jugendabteilung der Spielvereinigung ist sehr groß, das Platzangebot trotz dreier Rasenplätze in gewisser Weise begrenzt (nur ein Flutlichtplatz). Ist da überhaupt noch Raum für mehr Mädchenteams?

Bislang ja. Der Vorstand steht hinter unserer Entwicklung. Wir rücken gerne zusammen, wenn wir noch mehr Mannschaften werden. Der Verein wird Lösungen finden, wenn die Platznot größer wird. Idealerweise erkennt die Stadt, was hier geleistet wird und steht der SpVgg zur Seite. Fußballvereine sind derzeit nicht unbedingt für „Erfolgsstories“ in punkto Wirtschaftlichkeit und Wachstum bekannt. Da sticht die SpVgg angenehm hervor. Das merkt mit Sicherheit auch die Stadt und berücksichtigt das bei der Vergabe von Mitteln und beim Möglichmachen von Lösungen.

 

7. Du bist seit 2014 im Verein. Wie bist du zur Spielvereinigung und zum Trainerjob gekommen?

Damals spielte meine große Tochter Luna (2007) bei den Bambini des ASV Wolfartsweier. Dort war sie nicht glücklich und es fehlte der Zusammenhalt im Team zwischen Mädchen und Jungen. Dann habe ich im Internet von Jörg Beckers Arbeit bei der SpVgg Durlach-Aue gelesen. Ich schrieb ihn per Mail an und erhielt sofort Antwort. So herzlich und einladend! Das war genau das, was ich vermisst hatte. Er trainierte damals E-Juniorinnen und war sofort bereit, Luna und ihre Freundin Pauline W. (beide spielen heute noch zusammen bei der SpVgg) in ein Schnuppertraining zu integrieren, trotz Altersdifferenz von vier Jahren zum Rest der Mannschaft! Gleich beim ersten Training merkten sich die großen Mädchen in lila die Namen von Pauline und Luna und halfen ihnen, sich zurechtzufinden. Das war genau der Spirit, den ich gesucht hatte! Ich erinnere mich noch, dass Jörg Luna damals sogar auf Turnieren als Joker eingewechselt hatte mit dem Auftrag „du stellst dich einfach vorne rein und guckst, dass du an den Ball kommst und ein Tor schießt, egal wie groß die anderen sind!“ Luna hat mit so viel Begeisterung gespielt wie noch nie zuvor. In den Mädchenteams in Aue hat sie erst gemerkt, dass sie leistungsstark ist. Hier sind meine Wünsche für ihre sportliche Förderung und Entwicklung wahr geworden.

Dann wurden es immer mehr kleine Mädchen des Jahrgangs 2007, so dass wir bald eine parallele Trainingsgruppe anbieten wollten. Damals war ich nur engagierte Spielermama, als Jörg mich wegen des Trainerjobs ansprach. Es hörte sich nach wenig Aufwand und viel Spaß an, also sagte ich zu. Im ersten Punkt lag ich falsch: es wurde doch eine eher zeitintensive Aufgabe. Aber die zweite Annahme stimmte: Spaß macht es!

 

8. Warum sollte ein fußballbegeistertes Mädchen sich gerade in Durlach-Aue anmelden?

Hier hat Mädchenfußball einerseits Tradition und anderseits auch Zukunft. Wir sind ein großer Verein, der für seine hervorragende Jugendarbeit stadtbekannt ist, wirtschaftlich gesund da steht, sich zukunftssicher aufgestellt hat und das Herz am rechten Fleck trägt. Hier wird auf Qualität im Traineramt Wert gelegt. Wir Trainer besuchen jedes Jahr mehrere Fortbildungen und werden motiviert, Trainerscheine zu machen. So werden wir immer besser. Nett zu sein allein genügt im Trainerjob nicht. Aber die Persönlichkeit ist natürlich dennoch enorm wichtig.

Last but not least: hier kickt halb Durlach, sicher aus gutem Grund! Man sieht es an den lilafarbenen Kapuzenjacken, die die Jungs und Mädchen in Durlach stolz im Alltag tragen – unser Emblem ist für sie die wertvollste Marke im Kleiderschrank.

 

9. Man hört über dich, dass du fließend Schwedisch sprichst und über viel interkulturelle Erfahrung verfügst. Dein Schreibstil ist gehoben und strukturiert, wie dein lesenwerter Artikel zum Thema Einlaufkinder zuletzt zeigte. Was macht Viola Frankenberg beruflich? 

Ich habe in Bremen und Stockholm Bauingenieurwesen für Umwelttechnik studiert. Dadurch, dass ich in Schweden auch im Verein Fußball gespielt habe, fiel mir das Schwedischlernen leicht. Ein Jahr in Chicago und zwei Jahre in Stockholm gelebt zu haben, hat mich gelehrt, auf andere offen und ohne Vorurteile zuzugehen. Es gibt nicht nur richtig und falsch oder schwarz und weiß. Menschen positiv zu begegnen und sie nicht in enge Schubladen zu stecken, davon profitiere ich auch beruflich, vielleicht noch mehr als von meinen Fremdsprachenkenntnissen. Die Schwedischkenntnisse sind eher privater Luxus. Früher habe ich in der technischen Entwicklungshilfe als Planerin und Projektleiterin und später als Abteilungsleiterin im Bereich Deponietechnik gearbeitet. Bis ich Mutter wurde, habe ich die vielen Geschäftsreisen in spannende Entwicklungs- und Schwellenländer sehr genossen und denke heute noch gerne daran zurück. Heute würde das mit zwei Kindern nicht mehr gut gehen. Daher passt meine jetzige Aufgabe als Teamleiterin beim mittelständischen IT-Personaldienstleister "MegaPart" in Durlach sehr gut. Hier bin ich genauso gefordert, aber mehr vor Ort als im Ausland. Wie auch im Fußballverein habe ich bei "MegaPart" die Möglichkeit, in einem tollen Team nach Erfolg zu streben und an der Zukunft mitzubauen. Da ich auch für das Marketing im Unternehmen zuständig bin, darf ich kreativ sein und z.B. Texte schreiben oder grafische Inhalte gestalten. Das ist für mich eine tolle Abwechslung.

 

10. Als studierte Frau beim Fußball - wie hoch ist da dein persönlicher Wohlfühlfaktor im "erdigen Aumer Oberwald" unter den ganzen Kerlen?

Spannende Frage. Als ich damals in Bulach bei den Frauen kickte, war es für mich als Norddeutsche nach zwei Jahren in einer Stockholmer Fußballmannschaft nicht leicht anzukommen und von allen angenommen zu werden. Studiert und hochdeutsch sprechend, wurde mir unterstellt, zu glauben, etwas Besseres zu sein. Damals fiel es mir auch noch schwer, den badischen Dialekt zu verstehen. Das wirkte ziemlich arrogant, glaube ich. Es dauerte etwas, bis ich „do nah“ als „dahin“ verstand oder, dass „zu eranne“ „zu ihr“ heißt. Auf Schwedisch hätte ich es besser verstanden... Nach 17 Jahren in Karlsruhe ist der badische Dialekt heute kein Problem mehr.

Bei der SpVgg Durlach-Aue war es dagegen für mich von Anfang an leicht, mich einzuleben – als großer Verein ist hier wenig Raum für Kleingeist. Als meine Tochter Luna 2014 von Jörg Becker und Claudia Kauffeld freundschaftlich in die Mädchenmannschaft aufgenommen wurde, erlebte ich viel Herzblut, fast übersprudelndes Engagement und ganz viel „Wir-Gefühl“, das mich gleich mit umfasste. Da war mein Hochdeutsch egal. Außerdem erlebe ich eine planvolle Vereinsführung, die Konzepte strickt und verfolgt – entsprechend zieht die SpVgg auch Trainer an, die gerne nach Zielen streben. Das passt für mich gut.

Wer mit meiner, vielleicht für den süddeutschen "Feld-Wald-und-Wiesen-Fußball" untypischen Art ein Problem hat, der darf, wie die Schweden sagen: „Dahin gehen und sich unter einen moosigen Stein legen“. Ein sehr schönes Sprichwort, finde ich - viel schöner als das deutsche Gegenstück mit dem Buckel, den jemand runter rutschen darf.

Jeder steht für etwas ein, jeder bringt sich mit dem ein, was er kann. Was ich anbieten kann ist, Begeisterung und Ehrgeiz in den Mädchen zu wecken, Brücken zu bauen zwischen den Welten (z. B. des Mädchen- und Jungenfußballs), das Gewinnen von vielen neuen Spielerinnen, Nervenstärke mit den ganz Kleinen und kreative Ideen, wie man auf unseren tollen Verein aufmerksam machen kann. Egal ob in Worten oder Bildern, in der Vereinszeitung oder auf Facebook. Andere Trainer haben andere Stärken und davon ganz viel! Dafür bewundere ich sie. Was wir nie erwarten sollten ist, dass wir uns sehr ähnlich sein müssen. Das würde uns eher schwächen als stärken. Hauptsache wir setzen uns mit dem, was wir haben, für ein und dieselbe gute Sache ein: für den Fußball und ein sportliches und faires Miteinander bei der SpVgg Durlach-Aue!

Viola, vielen Dank für deine Zeit und diese sehr interessanten Einblicke in den Mädchenfußball und deine Denkweise. Ich wünsche dir, deinen KollegInnen und den kickenden Mädels aus Aue auch 2018 weiterhin viel Spaß und Erfolg!

ws

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