E3 verliert zu Hause gegen den Karlsruher SV 3 mit 4:6

Satz mit "X", war wohl nix ! So könnte die Überschrift der Samstagspartie zwischen unserem Gast vom Karlsruher SV 3 und der E3 der SpVgg lauten. Der KSV bestand im Vorfeld auf sein angemeldetes Fairplay, sodass die Begegnung ohne Schiedsrichter angepfiffen wurde. Fairplay bedeutet u.a., dass die Trainer quasi miteinander und idealerweise am Spielfeldrand nebeneinander das Spiel beobachten. Die eigene Mannschaft kann zwar zurückhaltend gecoacht werden, allerdings sollte nicht aktiv ins Spielgeschehen eingegriffen werden. Das Trainerteam der SpVgg steht dem Fairplay-Modus eher kritisch gegenüber und befürwortet ein Spiel mit Schiedsrichter...

Diese Begegnung hat nämlich gezeigt, dass es nicht ausreicht, Fairplay anzumelden. Es müssen dann auch gewisse Regeln eingehalten werden. Dass das Spiel verloren wurde, lag deswegen nicht nur am Auftreten unsrer E3-Mannschaft. Auch wenn dieses nicht vergleichbar mit dem Spiel vom Mittwoch beim FV Hochstetten war. Heute hat so einiges leider nicht funktioniert, was die Trainer vorgegeben und was das Team sich vorgenommen hatte. "Behäbig im Aufbauspiel", "zu weiter Abstand zum Gegner", "überraschend viele Ballverluste bei der Ballannahme" sollten hier als Stichworte genügen. Das KSV-Team verstand es seinerseits, mit schnellen Kontern unser Mittelfeld und die Abwehr auszuhebeln und ging durchaus verdient mit 0:1 in Führung. Die folgenden Bemühungen, das Spiel an sich zu reißen, konnte man unseren Jungs keineswegs absprechen. So erkämpften sie sich ein 1:1 Unentschieden. Doch der KSV konterte wiederholt und ging erneut in Führung. Mit 1:2 ging es in die Halbzeitpause.

Die Trainer fanden in dieser wohl deutliche Worte, denn Team Lila startete gut in die zweite Hälfte. Kurz nach Wiederanpfiff glichen die Oberwaldkicker zum 2:2 aus. Auch wenn spielerisch nicht alles gelingen wollte, erkämpften sich die Auemer Jungs im weiteren Verlauf einen Vorsprung von zwei Toren (4:2). Doch dann ging es Schlag auf Schlag: Der KSV kam wieder auf 4:3 heran und erwischte die Durlacher nun eiskalt. Die SpVgg ließ sich in dieser Phase des Spiels zu sehr in die Defensive drängen und kassierte weitere drei Gegentore. Begünstigt durch einige doch zweifelhafte Entscheidungen und Vorgehensweisen des gegnerischen Trainers, gewannen die Jungs des KSV das Match mit 4:6. Nun gilt es, unsere Spieler wieder aufzubauen. Wir schauen auch schon in Richtung der nächsten Partie. Dann geht es nach Langensteinbach zum SVL. Anpfiff ist am 28. April um 10:00 Uhr im Sonotronic Sportpark. 

ps